Angela Aux

Angela Aux ist ein Künstler der Gegensätze, ein Künstler des Spiels mit der Identität, ein Shape-Shifter. Er balanciert zwischen Wu-Tang-Shirt und Mädchen-Perücke, zwischen Haiku und Dostojewski.

Ein Kopf der zu viel fassen kann um nur eine grade Linie zu verfolgen – und Angela Aux ist ein Songwriter der den Namen noch verdient, ein Textmensch, ein übervolles Notizbuch, ein Dichter der alten Schule, aufsaugend und ausspuckend, zu sensibel für all den Scheiß da draußen, zu energiegeladen um sich ihm nicht zu stellen. „Die Texte sollen Menschen zum Denken anregen.“ sagt Angela Aux.

„Es ist etwas zwischen Erich Kästner und Allen Ginsberg, es geht um Identität, darum, dass man immer etwas Anderes sein will als man ist.“

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Pauline Füg

Pauline Füg, Bühnenpoetin, Autorin und Psychologin. Lebt in Fürth und in den 2. Klasse-Abteilen der Deutschen Bahn. Pauline Füg gibt Poetry-Slam-Schreibworkshops, beispielsweise für das Theater und für eine Vielzahl von Schulen. Schon 2007 wurde sie zur besten weiblichen Bühnenpoetin gekürt, bereist seitdem die deutschsprachigen Bühnen von Nord-bis Bodensee. Im Jahr 2011 erhielt sie den Kulturpreis Bayern, 2015 den Sprachbewahrerpreis und den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg. Ihre Gedichte sind luftige Momentaufnahmen mit impressionistisch anmutenden Texten. „Wir hätten fragiler sein können“, wünscht sie sich in einem Text und sinniert über Liebe, Vergänglichkeit und Unschuld.

(Foto: Marian Lenhard)

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Juliane Kling

Juliane Kling hat Germanistik, Literatur und Medien studiert. Ihre Doktorarbeit hat sie über Film und Natur geschrieben, denn beides gehört zu ihren Lieblingsthemen. Außerdem mag sie Kinderbücher, Erwachsenenbücher, Abenteuer und Wein. Sie kommt aus Nürnberg und bezeichnet sich gerne als Burgkind, weil das ziemlich verwegen klingt. Genauso wie ihr zweiter Name Helga, auf den sie sehr stolz ist.

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Immanuel Reinschlüssel

Immanuel Rouven Reinschlüssel (geboren am 5. März 1985 in Nürnberg) hat Politologie studiert und schreibt, seit es das Leben notwendig gemacht hat. Seine Texte erzählen in den leisesten und lautesten Tonlagen vom Unglaublichen, vom Zwischenmenschlichen und von der Flucht nach Innen. Seit zehn Jahren bildet der Fürther gemeinsam mit seinem Schulfreund Robert Segel das Autorenduo „Die Schaffenskrise“. Neben diversen Veröffentlichungen in Anthologien und Auszeichnungen veröffentlichte Immanuel Rouven Reinschlüssel mit der Schaffenskrise im Eigenverlag zwei Lyrikbände, ein Hörbuch sowie zwei Kurzgeschichtenbände. Neben dem Schreiben sitzt er gerne auf Parkbänken und beobachtet Schildkröten. Immanuel Reinschlüssel ist ganz ok. Er lacht oft alleine. Immanuel Reinschlüssel mag Tiere, Flughäfen und Schnitzel.

Mareike Schildbach

In Nürnberg geboren und aufgewachsen. Nein, Lüge, bisschen USA (linksoben). Zu inbrünstig „God Bless America“ gesungen, daher Zwangsversetzung in fränkische Grundschule. War ca. mittelgeil. Macht von allem ein bisschen: Studieren, Politisches, blockdichten beim Blockdichter (surprise), Brille suchen, auch mal aufräumen, Menschen zusammenflicken, Texte schreiben, leidenschaftlich Nachhilfe geben (walla du bist gemein, was hab ich dir angetan, ehrlich jetzt, sagt sie immer, aber was soll man tun, Partizipien sind mir ne Herzensangelegenheit), Geheimsprachen lernen, kellnern, einkaufen, S-Bahn fahren etc.

Franz Walser

Franz Walser hält sich für eine sehr aufregende Mischung aus Designer, Soziologe und Stubenhocker. Wenn er ehrlich zu sich ist, weiß er aber, dass das alles das Gleiche ist, fast sogar das Selbe. Außerdem ist es nicht aufregend, sondern orientierungslos. Manchmal, nach längeren ziellosen Phasen, regt er sich über Sachen sehr auf. Dann schreit er seine Tastatur an. Die reagiert wie jede anständige Tastatur und schickt trotzig ein anonym verfasstes Essay an die Pressestelle der örtlichen Jungen Union, und so entstehen Missverständnisse.

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