Chris de Biel & die Lërchen – A bissl stirbt sichs jeden Tag

Doch, ich lieg hier angenehm,
die Nachbarschaft macht mir nichts aus.
Die Kissen sind aus Samt und Seide
und oben klatscht der Regen zum Applaus.

Sei nicht traurig, kleine Frau,
du hast noch nie um mich geweint
und jetzt bin ich wunschlos glücklich
weil sich die Erde über mir vereint.

Es war ja klar, dass es passiert,
es war schon lange nicht mehr gut.
Das Leben is a rechte Plag,
a bissl stirbt sichs jeden Tag.

Die Jahre ziehen so schnell vorbei
und schon bald kommst du zu mir.
I ruck rüber in meim Graberl,
unserm kalten, nassen, ewigen Quartier.

Und wenn dann am Jüngsten Tag
mich der Allerhöchste fragt,
ob alles leiwand wär bei mir
dann hab i die Antwort längst parat:

Es war ja klar, dass es passiert,
es war schon lange nicht mehr gut.
Das Leben is a rechte Plag,
a bissl stirbt sichs jeden Tag.


Lyrik (Sprecherin: Karin Rabhansl):

Lyrics:

 

Karin Rabhansl: Jeden Tag das Gleiche

Ich kenne meine Welt gar nicht mehr,
mir fällt das Atmen darin furchtbar schwer.
Mich nervt total dieser ganze Mist,
ich bin gefangen im Alltagstrist.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Hat das denn alles einen Sinn,
stellt sich mir die Frage tief in mir drin.
Da kann ich denken bis mein Kopf bricht,
eine Antwort die gibt es nicht.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Wie wird die Zukunft für mich sein,
bin ich am Boden, hilflos, oder allein.
Was hält das Leben für mich bereit,
viel Freude oder nur Traurigkeit.

Jeden Tag das Gleiche,
nicht mit mir nur über meine Leiche.
Will nichts beim Alten belassen,
sonst werd’ ich mich dafür nur hassen.

Irgendwann komm’ ich raus,
dann ist es endlich mit dem Schwachsinn aus.
Irgendwann ist’s vorbei,
und mein Kopf wird wieder frei.


Lyrik:

Lyrics: